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Mission

Der Verein »Freunde des Augartens« tritt für die Erhaltung und Verbesserung des Augartens für alle Bürgerinnen und Bürger engagiert im Sinne des Stifters Josef II »Allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort von Ihrem Schätzer« ein.

Eingangstor

Ausgangspunkt: Der Augarten – ein Bürger-Park

Es mag schönere Beispiele barocker Gartenkunst als den Augarten geben, aber er war der erste »Volkspark« Wiens. Von seiner Öffnung im Jahr 1775 durch Kaiser Josef II – eine in ganz Europa Aufsehen erregende soziale Großtat - bis zum Ende der Monarchie prägten ihn großartige Feiern und Konzerte. Das Volk war dazu eingeladen und keineswegs das adelige Publikum.

Leider hat der Augarten seit Beginn des 2. Weltkrieges sehr gelitten. Besonders augenfällig ist die massive Zerstückelung, die eingetreten ist. Den Auftakt dazu macht, so scheint es fast, der Bau der beiden Flaktürme 1943. Geradezu schleichend wird der Park dann ab den 70er Jahren der Öffentlichkeit entzogen: Die heute eingezäunte und verbaute Fläche macht in Summe etwa ein Drittel des Gartens aus.


Ziel 1: Stopp der Verbauung des denkmalgeschützten Augartens

Der Verein »Freunde des Augartens«, eine überparteiliche Initiative von Bürgerinnen und Bürgern des 2. und 20. Bezirks, hat sich formiert, um die industrielle und gewerbliche Nutzung der denkmalgeschützten Flaktürme sowie aller weiteren Freiflächen im denkmalgeschützten Augarten zu stoppen.

Der Augarten - offen für alle

Ziel 2: Der Augarten - allgemein zugänglich und öffentlich

Der Augarten ist der zentrale und damit wichtigste Naherholungsraum der dicht bewohnten Bezirke 2., 9. und 20. Der Verein setzt sich dafür ein, dass im Augarten, der als erste historische Gartenanlage in Österreich unter Denkmalschutz gestellt wurde, keine Bauprojekte mehr realisiert werden sollen oder weitere Flächenreduktionen umgesetzt werden.

Eingangstor - Detail

Ziel 3: Der Augarten – den Bürgern dieser Stadt gewidmet

In der Diskussion um eine mögliche Verbauung geht es dem Verein neben der drohenden Zerstückelung und Flächenreduktion auch um Fragen des Denkmalschutzes. Mindestens ebenso wichtig ist die Diskussion um die Aufgabe des zentralen und als Erholungsgebiet wichtigen Augartens: Die als öffentlicher Raum.

Öffentliche Räume sind Orte der freien Begegnung – wie im Augarten seit über 230 Jahren täglich zu erleben. Ein Ort, an dem man sich frei aufhalten, sich unterhalten, sich begegnen und sich erholen kann. Der Augarten ist für über 2 Mio. Besucher im Jahr vor allem eins: ein Stück Lebensqualität in dieser Stadt. Das soll auch so bleiben.