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Geschichts-Park

~1500 Der spätere Augarten ist Teil des kaiserlichen Jagdgebiets Wolfsau. Das Jagdgebiet umfasst einen großen Teil der Donauauen.
1614 Kaiser Mathias erbaut ein Jagdschloß
1650 Kaiser Ferdinand III. errichtet einen Jagdgarten im sogenannten holländischen Stil in der Wolfsau. Zukauf des Auteiles am Tabor.
1654 Kaiser Leopold I. erbaut nach weiterem Grunderwerb ein kaiserliches Lustschloß, die Favorita. Unmittelbare Verbindung des Gartens zu einem der Altarme der Donau.
1677 Leopold I. vergrößert den Garten, Durchschlag der Sichtachsen, erste Anlage in französischem Gartenstil.
1683 Zerstörung durch die Türken, Schloßruine (Mauer beim Blumenparterre).
1693 Erster Palaisbau
1712 Kaiser Karl VI. erneuert die Gartenanlage durch Jean Trehet (seit 1686 als Innen- und Gartenarchitekt am Wiener Hof tätig).
1724 - 1730 Kleiner/Corvinus: Darstellung des Augartens in einer Kupferstichserie.
1769 Maria Theresia läßt das Augartenpalais als Jagdschlößl durch Fischer von Erlach erbauen und errichtet die erste Bienenzuchtschule.
1770 Kaiser Josef II. erbaut das Josephsstöckl im sogenannten neuen englischen Garten mit Sichtachse zum Lusthaus im Prater. Er läßt weiters das Hauptportal durch Isidor Canevale errichten. Der letzte Hirsch wird vom Kaiser erlegt.
1775 8. April: Amtliche Ankündigung der Eröffnung des Augartens am Sonntag, den 30. April. Eine Parkordnung wird verkündet: Es ist erlaubt was eine vernünftige Polizei gestattet und was in allen übrigen Tanzsälen und Gärten erlaubt ist.
27. April: Amtliche Ankündigung der Öffnungszeiten.
30. April: Eröffnung des Augartens für die Bevölkerung, daran erinnert noch heute die Hauptportalinschrift “Allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort von Ihrem Schätzer”.
Zur Eröffnung findet ein großes Volksfest mit großem Feuerwerk statt. Für die Erholungssuchenden läßt Joseph II neue Kastanienalleen anlegen sowie 200 Bänke aufstellen und Singvögel herbeischaffen. Um sein Geschöpf gleich in vollem Schmuck zu haben, läßt er halb- und ganz ausgewachsene Bäume oft aus großen Entfernungen in den Augarten schaffen.
1782 Am 18. April besucht Papst Pius VI. den Kaiser im Augarten. Danach segnete er das herbeigeeilte Volk. Von da an ist der Augarten ein wichtiger gesellschaftlicher Mittelpunkt (z.B. Konzerte, Soireen, Matineen unter Mitwirkung von Mozart, Beethoven, Schubert u.a.).
1813 Wiener Kongreß, zahlreiche Feste und Konzerte (Beethoven, Schubert). Das schönste Volksfest des Wiener Kongresses findet im Augarten statt. Alle Alleen sind die Nacht hindurch erleuchtet, an mehreren Stellen werden Tanzplätze errichtet und mit trefflicher Musik besetzt.
1820 - 1847 finden die vielbesuchten 1. Mai-Konzerte mit Straußmusik statt.
1822 Erste große Landwirtschaftsausstellung im Augarten. Weitere Ausstellungen von 1830-1844
1860 - 1863 bewohnt Erzherzog Karl Ludwig, Bruder des Kaisers Franz Josefs, das Palais.
1860 - 1870 Donauregulierung, Abtrennung des Augartens von der Donau. Erweiterung des Parkes; Wasserallee, Wasserwiese; Nordpolstraße (Expedition 1893), Eislaufplatz
1882 Konzerte im Augarten; Franz Liszt, Richard Wagner, Makart
1897 Das Augartenpalais wird durch Aufstockung und Erweiterung der Seitentrakte in den heutigen Zustand versetzt. Erzherzog Otto mit Gattin Maria Josefa und ihr Sohn Karl (der spätere Kaiser Karl) wohnen hier lange Zeit.
1922 - 1923 Die Porzellanmanufaktur Augarten bezieht das Saalgebäude.
1934 - 1936 bewohnt Bundeskanzler Dr. Kurt Schuschnigg das Palais.
1940 Errichtung von zwei Fliegerabwehrtürmen. Der Geschützturm wird in der Hauptachse des Parterres, der Leitturm in der Kastanienquerallee bei der Wasserwiese angelegt. Im gesamten Park werden Geleise verlegt. Das Parterre wird zur Sand- und Schottergewinnung bis 14 Meter in die Tiefe abgegraben.
1948 Die Wiener Sängerknaben beziehen das wiederhergestellte Palais Augarten.
1955 Das Atelier Gustinus Ambrosi wird im Englischen Garten errichtet.
1965 Asphaltierung der Hauptwege und Teilung des Englischen Gartens durch den neuen Zugang Klanggasse.
1970 Errichtung des Altersheims der Gemeinde durch Architekt Schwarzer.
1978 Rekonstruktion der Anlage des Sängerknabenparterres nach Plänen von 1900.
1990 Errichtung des neuen Vorplatzes für die Porzellanmanufaktur (Planung Arch. M. Auböck).
1997 Das Filmarchiv Austria zieht in die neu revitalisierten Wirtschaftsgebäude vor dem Palais Augarten ein.
1998 Errichtung der Lauder Chabad Schule im Augarten nach ausgedehnten Bürgerprotesten. Notarielle Vereinbarung zwischen der Ronald S. Lauder Foundation und der Bürgerinitiative mit den Kernthemen Expansionsverzicht, Baumschonung, Erschließung von neuem Grünraum, Verkehrsberuhigung u.a.m.
2000 Im April wird der Augarten als erster Park in Österreich unter Denkmalschutz gestellt.
2001 August - Eröffnung des 1. Teiles des revitalisierten Englischen Landschaftsgartens
2002 ...